Klassisches Hamstring-Verletzungsrisiko-Screening nicht valide.

von Kornelius Kraus [DS, MA]

Eine vor kurzem veröffentlichte Studie zeigt, dass ein in Wissenschaft und Diagnostikcentern häufig eingesetztes Messprotokoll nicht genau genug für die Risikobewertung von Hamstringverletzungen ist. Es handelt sich hierbei um das isokinetische Kraftverhältnis von Quadrizeps und Hamstrings.

Isokinetische-Messung-Hamstring

Anhand dieser diagnostischer Informationen wurden in der Vergangenheit Trainingsprogramme entwickelt, die allerdings nicht zur Reduzierung von Hamstring-Verletzungen geführt haben (Opar et al. 2012). Hier erkennen wir den Wert einer spezifischen und sensitiven Diagnostik. Sie ist wesentlich für valides Monitoring und eine wirksame Trainingsplanung.

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DER AUTOR

KORNELIUS KRAUS. Seit 2006 betreut und berät Kornelius Kraus Nachwuchssportler, Athleten und Trainer. Für sie bereitet der Sportwissenschaftler und Trainer wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah auf. Zudem gibt er Trainings in Athletic Therapy, Functional Training und Strength and Conditioning. Überdies erforscht er Methoden zu Steigerung der sportlichen Leistung und Verletzungsminimierung.

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