Coming soon – Two book chapters in Henk Kraaijenhofs new book

Henk Kraaijenhof offered me the possibility to publish two book chapters in his new book. I have written about training design criteria as well as frontiers in movement screening. Other topics are blood flow restriction training by Robert Heiduk, foundations of flexibility training by Prof. Guillermo Laich and of course some thoughts of Henk.

„Wer sehr viel trainiert, muss sehr viel erholen.“

von Dr. Kornelius Kraus

Auf dem Papier ist die Formel für erfolgreiche Trainingssteuerung sehr einfach. Adäquate Trainingsreize und adäquate Erholungsreize führen zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit. Frank Mantek, Trainer mehrerer Olympiasieger im Gewichtheben z.B. von Matthias Steiner, sagt: „Wer sehr viel trainiert, muss sehr viel erholen.“

Doch schon vor dem digitalen Zeitalter waren sich Trainer und Wissenschaftler bewusst, dass Erholung sehr wichtig für physiologische Anpassungsprozesse ist. Zum Thema der geplanten Erholung haben beispielsweise Pikhala (1930), Grantyn (1939) oder Ozolin (1949) ihre Gedanken publiziert.

Heute ist das Thema Regeneration aktueller denn je, da wir in der Zeit des ständigen Verfügbarkeit und Information- und sofortigen Konsumbefriedigung leben. In diesem Umfeld erhält das Kurzfristige eine höhere Aufmerksamkeit als das Langfristige. Die Konsequenzen spiegeln sich wieder in Depressionen, Burnouts oder hohen Überlastungsverletzungsraten im Sport.

Wenn wir den Blick in die Natur richten, so erkennen wir, dass nur das Langfristige seinen Wert hat. Das Verstehen physiologischer Prinzipien liefert in der Meinungs- und Produktvielfalt das nötige Rüstzeug, um Ordnung in das Chaos zu bekommen und phänomenale Ergebnisse zu erzeugen.

Kürzlich ist in der Sportärztezeitung ein Beitrag zum Thema „Regeneration analysieren und Interventionen abstimmen“ erschienen, welcher physiologische und messmethodische Grundlagen skizziert. In den kommenden Monaten werde ich in Mainz auf dem“Tag der Sportmedizin“ und auf der „Athletik-Konferenz“ zu den Themen physiologische Trainingstherapie bzw. abgestimmte Regenerationsmaßnahmen sprechen.

PROathlete Talk #08 mit Athletiktrainer Dr. Lutz Herdener

Lutz-Herdener_1Dr. Lutz Herdener ist derzeit an der Technischen Universität München [TUM] tätig. An der TUM ist er mitverantwortlich für die Ausbildung von Nachwuchssportwissenschaftlern. Hier bringt er neben seinen theoretischen Kenntnissen vorallem seine Erfahrung als Athletiktrainer aus dem Profifußball und funktionsorientierten Rehatraining mit ein, denn Lutz Herdener war nach dem Studium an der DSHS  zunächst Co-Trainer der irakischen Nationalmannschaft. In München hat er Shad Forsythe kennengelernt und arbeitete in der Praxis von Oliver Schmidtlein.

Lutz Herdener ist bekannt dafür, dass er seine Teilnehmer für das Thema Athletiktraining gewinnen kann. Dies zeigt sich darin, dass er zusätzlich zu seiner Tätigkeit an der TUM auch als Ausbilder für Perform Better und als Dozent und Berater für Sportler und Verbände tätig ist.

In diesem Interview spreche ich mit Dr. Lutz Herdener über seine Erfahrungen und derzeitigen Projekte.

ZUM INTERVIEW >

 

PROathlete Talk #06 mit Ralf Santelli

Ralf-Santelli

Ralf Santelli ist Fußballlehrer, Diplomsportlehrer und Rehatrainer. Er arbeitete bei Hannover 96, Wacker Burghausen oder Redbull Salzburg und hat sowohl Auf- als auch Abstiege im Profifußball miterlebt. Aber auch mit Nachwuchswuchsfußballern hat Ralf gearbeitet – ein Portfolio mit reichhaltigen Eindrücken.

 

 

In dem Interview spreche ich mit Ralf Santelli über seine Erfahrungen, die er in den unterschiedlichsten Rollen im Profifußball gesammelt hat. Dabei gibt er uns spannende Einblicke in seine Arbeitswelt.

Im Detail:

  • Zu seinem Werdegang vom Sporttherapeuten zum Fußballlehrer
  • Miterlebte medizinische Verbesserung im Bereich von Fußballverletzungen
  • Mechanismen im Profifußball
  • Kognitionstraining
  • Trends

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PROathlete Talk #05 with Muscle Researcher Prof. Per Tesch

Per-TeschIn this episode we welcome the muscle researcher Per Tesch from the Karolinska Institute and nHANCE, Stockholm. He is a researcher, founder, and sport scientific advisor with an impressive track record. The American College of Sports Medicine announced him as a fellow. Besides his research awards of renowned institutes (NASA, ESA, NIH), he has also achieved practical merits like the Olympic silver medal as coach and sport scientific advisor. Beyond that, he is the co-founder of the Tesch & Övermo foundation, that aims to foster muscle health.
My mentor Henk Kraaijenhof introduced me to the work of Per several years ago. In the meantime, I integrated some of his outstanding findings successfully into my toolbox. In this conversation, we are talking about Per´s muscle research, his unique career and possible applications of the eccentric overload concept.

„The eccentric action is part of normal locomotor activities and should not be viewed as a separate action.“

In more detail:

  • We are talking about his NASA research
  • Future research challenges
  • Per explains some aspects of the eccentric muscle action and the eccentric-overload concept

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GRATIS: 3. World Speed Summit mit Michael Boyle, Henk Kraaijenhof und Bret Contreras

von Dr. Kornelius Kraus [DS, MA]

Wer die Gelegenheit nutzen möchte, um von Michael Boyle, Henk Kraaijenhof oder Bret Contreras zu lernen, dann solltet ihr Euch den Termin für die 3. World Speed Summit vormerken. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen findest hier:

ZUR WORLD SPEED SUMMIT

Hamstring-Verletzungsrisiko-Screening: Was tun?

von Kornelius Kraus [DS, MA]

Für Diagnostiker dürfte die fehlende Genauigkeit der isokinetische Messung zur Schätzung der Risikos für Hamstringverletzungen (van Dyk et al. 2016) keine Überraschung sein. Bereits 1998 ist Bennell zum gleichen Ergebnis gekommen. Doch wie lässt sich die fehlende diagnostische Qualität des isokinetischen Quadrizeps-Hamstring-Kraftverhältnis erklären? Weiterlesen

Hamstrings: Die Effekte von Walking-Lunge und Jumping-Lunge

von Kornelius Kraus [DS, MA]

Walking_Lunge_PROATHLETEExzentrische Belastungen führen zu Mikroverletzungen im Muskel. Diesen Effekt nutzen Trainer, Therapeuten und Athleten bei exzentrischen Trainingsreizen aus, da im Vergleich zu konzentrischen oder statischen Belastungen verstärkt die Bindegewebszellen verletzt werden und somit ein höherer Schaden entsteht. Die Reparatur dieses Schadens führt zu einer Erhöhung des Proteins Desmin und einer generell erhöhten Permeabilität der Zellmembran (Peters et al. 2003). Allerdings ist dieser Effekt auch mit längeren Erholungszeiten verbunden. Weiterlesen

Kornelius Kraus Speaker auf dem Sportdata & Performance Forum in Berlin

Kornelius-Kraus-Training_Science-for-SportsVom 23. bis 24. November findet das internationale Sportdata & Performance Forum in Berlin statt. Experten vom English Institute of Sport, der DFL oder Real Madrid haben bereits auf dem Forum referiert.

In Berlin präsentiert Kornelius Kraus zum Thema Athletic Readiness und dem Timing von Trainingsreizen.